Bier und Whiskey – Ein Pairing

Ein Whiskey, drei Biere

Bier und Whiskey – Bier zum Whiskey. Warum nicht dachten sich eine Whiskey-Destillerie und drei Brauereien.

Der Impuls kam von Irischen Whiskeyhersteller Tullamore D.E.W. Bier und Whiskey – im perfekten Pairing. Drei deutsche Brauereien wurden eingeladen. Sie sollten das passende Bier zum Irish Whiskey finden. Die Wahl fiel auf Ratsherren, BRLO und Gaffel. Das Ergebnis ist heißt Tullamore D.E.W. & A Brew und sieht nicht nur hübsch aus.

Bier und Whiskey – früher oft gemeinsam hergestellt

Die Herstellung ähnelt sich. Für beide Getränke wird Malz verwendet, es wird vermaischt und geläutert. Aus der Würze entsteht – Bier oder Whiskey. In vergangenen Zeiten haben Mänche tatsächlich ein sogenanntes ‚Tafelbier‘ aus der Würze, die für den Whiskey hergestellt wurde, sozusagen als Nebenprodukt, gebraut. Heute werden Biere in Whiskeyfässer gelegt – man hört sogar von Whiskey, der in Bierfässern reifen durfte. Die Aromen ergänzen sich.

Drei Brauereien, drei Biere

Flying Squirrel, das Bier aus der Hamburger Ratsherrn Brauerei ist ein Nut Brown Ale. Braumeister Ian Pyle sagt über sein Pairing: „Flying Squirrel passt mit seinem Charakter von Nuss und Karamell perfekt zu Tullamore D.E.W. und unterstreicht die herrlichen Noten von Holz und Vanille. Abgerundet wird das Bier durch die britischen Hopfen, die ihm eine frische Note verleihen.“

Die Kölner Privatbrauerei Gaffel hat sich vom hauseigenen Kölsch inspierieren lassen: Kölner Braukessel ist ein Pale Ale. Braumeister Rainer Radke: „Wir haben die US-Hopfensorten Citra und Amarillo miteinander kombiniert, was das Bier sehr fruchtig und kaum bitter macht. Die Honignoten und die Restsüße des Tullamore D.E.W. harmonieren hervorragend damit“

Redlight Ale ist ein Red Ale und kommt von BRLO aus Berlin. Braumeister Michael Lembke: „Wir haben US-Amarillo und deutschen Polaris-Aromahopfen verwendet. Durch die malzige Note kommt das Bittere in der Kombination mit dem Whiskey eher vonseiten des Bieres. Das unterstreicht die Fruchtigkeit des Whiskeys.“

Das beste Pairing?

John Quinn, Global Brand Ambassador Tullamore D.E.W. Irish Whiskey, kann sich zwischen den drei Bieren nicht entscheiden: „Es macht einen großen Unterschied, ob man zuerst das Bier und dann den Whiskey oder anders herum trinkt. Ein interessantes Geschmacksexperiment. Sowohl bei den Craft-Bieren als auch beim Tullamore D.E.W. Whiskey werden mit jeder neuen Kombination andere Aromanoten hervorgehoben.“

Die Box enthält eine Flasche Tullamore D.E.W. Original und je 2 Flaschen Flying Squirrel, Kölner Braukessel und Redlight Ale. Sie kostet 34,90 Euro.

 

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