Gusswerk 10 Jahre – Brauereifest 13. u 14. Mai. 

Ein Jahrzehnt lang braut Braumeister Reinhold Barta erfolgreich „Kein Craftbier“ –  warum? 
Barta gehört zu den Pionieren einer neuen Bierkultur in Europa. Mit den Bieren der Marke Gusswerk hat die heute in Hof bei Salzburg ansässige Brauerei wesentliche Akzente gesetzt, wobei auch extreme Brauwaren, wie das torfige Starkbier „Krinnawible“ oder der Barley Wine „Dies Irae“ erfolgreich sind. Der Hybrid „Cerevinum“, für dessen Herstellung Traubenmost und Bierwürze gemeinsam vergoren wurden, hat ebenfalls Akzente gesetzt. Zum Brauerei-Jubiläum wurde ein Fest-Pils eingebraut. Es ist „bitter, aber nicht böse“ und zugleich das erste Pils aus dem Brauhaus Gusswerk. Was kaum jemand weiß: Barta’s Gusswerk war die erste biodynamische Brauerei der Welt und sie ist noch immer die einzige Braustatt Österreichs nach Demeter-Standards.

Drinkability und Ausgefallenes

Logischer Weise sind bierige Klassiker mit hoher Drinkability nach wie vor die beliebtesten Sorten. Aber die gelegentlich sogar recht ausgefallenen Sorten, wie einst das mit geilem Ziegenkraut eingebraute „Horny Betty“, machen schon fast die Hälfte des Gusswerk-Ausstoßes aus – er betrug im Jahr 2016 bereits rund 4.000 Hektoliter.

Meilensteine

2007 kurz nach der Eröffnung 2007 gewinnt Gusswerk den BEST of BIO Award – zweifach mit „Edelguss“ und „Weizenguss“.

2008-2010 setzt Barta mit „Orange Pale Ale“, „Katharsis Einkornbock“, „Austrian Amber Ale“ und „Das Schwarze Schaf“ Impulse für die neue Biervielfalt.

2012 Video – Parodie auf einen Lobbyisten: „Reini, brew something!“ Die viralen Clips wurden schon in der ersten Woche zigtausend Mal angeklickt.

2014 braut das Gusswerk mit „Papagena“, den ersten österreichischen Brauerei-Bio-Cider. Dafür  werden Äpfel von alten Streuobstbäumen verwendet, die geradlinigen Bierhefen sind das perfekte Medium für den erdigen Cider mit seiner moussierend-leichten Restsüße.

2015 präsentiert Gusswerk das erste glutenfreie Bier Österreichs: „Zum Wohl“. Möglich wurde dies durch ein raffiniertes, vom Braumeister entwickeltes Verfahren, bei dem im Gerstenmalz das Gluten technologisch abgebaut wird.

2015  sorgte Barta für Aufsehen, als er, einer der Gründerväter der neuen österreichischen Bierkultur, dem „Craftbier-Boom“ eine Absage erteilt. Im Rahmen der Vienna Beer Week distanziert sich Reini Barta von diesem Trend, da der Begriff „Craft“ inflationär verwendet würde. „Eigenes Bier irgendwo brauen und abzufüllen macht noch lange keinen Braumeister, auch wenn man das mit Begeisterung tut“, so Braumeister Barta. Hier seien eine exzellente Ausbildung mit Gesellenzeit und Meisterkursen und danach viele Jahre Erfahrung notwendig. „Ob „Craft“ oder nicht: Gutes Bier braucht Fundament!“, deklariert Barta.

2016 wird er Eisbergbock präsentiert und das Gusswerk zur besten Bio-Brauerei Europas gekürt.

2017 gewinnt Gusswerk Gold und Silber in Frankreich und den International Brewing Award (UK)

Brauerei-Fest am 13.und 14.Mai 

 

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen