Kaltenhausen Bernardus

Kaltenhausen bringt: Bernardus

Günther Seeleitner hat wieder eine feine Bierspezialität gebraut – Ein Triple nach belgischer Brauart. Bitte verwechseln Sie dieses Bier nicht mit Brauwaren aus der St Bernardus Browerij in Watou (Flandern). Die ehemalige Trappisten-Brauerei stellt auch Köstliches her, aber für unser heutiges Bier nach belgischer Brauart ist eine österreichische Brauerei verantwortlich: Der (ehemals erzbischöfliche) Hofbräu Kaltenhausen. Das Triple heißt nach einem Salzburger Kirchenfürsten. Schon seit einiger Zeit werden außergewöhnliche Bierspezialitäten aus Kaltenhausen nach Bischöfen benannt: Gandolf (2014); Ignatius (2015).

Aromen, welche die belgische Abtei-Hefe ins Bier bringt, vereinen sich mit duftig-frischen Noten; jene kommen bei der Kellerhopfung mit Hüll Melon und Mandarina Bavaria, zwei deutsche Hopfensorten, ins Bier. Hüll Melon gilt übrigens als Tochter des legendären ‚Cascade‘. Dabei entsteht eine heitere Leichtigkeit. Frische Melonen in Kombi mit grünem Pfeffer, der gehobene Alkoholgehalt tritt in den Hintergrund.

Kostnotiz: Biersommelière Karin Vouk und Der Biersepp:

„Die unfiltrierte belgische Bierspezialität präsentiert sich in einem satten Goldton. Die Schaumkrone ist feinporig und blütenweiß. Der hefige Duft wird von einer pfeffrigen und leicht alkoholischen Note untermalt. Das Triple wirkt – zumal für diesen Bierstil – schlank und leicht, Fruchtaromen (Mandarine und Melone) schmeicheln dem Gaumen zusammen mit einer zarten, fein eingebundenen Perlage. Im Abgang tritt dezente Hopfenbittere in den Vordergrund; das Bier klingt langsam und wärmend aus.

Speiseempfehlung:
Bernardus harmoniert mit Hühnerbrust auf Bandnudeln in Gorgonzolasauce und marinieren Brokkolisprossen. Der Hauptgang kann klassisch ausfallen: Kalbswiener mit Erdapfelsalat. Beenden Sie den Abend mit einer kräftigen Käsen

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen