Krenfleisch

Steirisches Krenfleisch mit einem Glas frisch gezapftem Bier
Gerhard Litzlbauers Krenfleisch

„Was dem einen das Schnitzel, ist mir das Krenfleisch“, lacht Gerhard Litzlbauer und hofft, mit seinem Rezept die Schnitzel-Fans zu beeindrucken.  Klassisch steirisch soll das Krenfleisch sein. Man braucht dazu ein großes Stück Schweinefleisch, von der Schopf am Besten, vom Bauch oder von der  Schulter. Wurzelgemüse gehört dazu und unbedingt reichlich frisch geriebenen Kren.

Steirisches Krenfleisch

Zutaten für 4 Personen:

ca. 800g Schopf vom Schwein

130 ml Apfelessig
½ Stange Lauch
3 Lorbeerblätter
½ TL Kümmel
5 Wacholderbeeren
1 TL Pfefferkörner
1 TL Salz

4 Karotten
2  Gelbe Rüben
1 Petersilienwurzel
½ Sellerieknolle
1 Zwiebel

4 EL Kren (frisch gerieben)
600 g Kartoffeln

Alle Zutaten auf einen Blick

Den Lauch putzen und in Stücke schneiden. Das Schweinefleisch mit kaltem Wasser abspülen. In einem großen Topf mit Wasser, Essig, Salz, Lorbeerblättern, Wachholderbeeren, Kümmel, Pfefferkörnern und den Lauchstücken ca. 40 Minuten kochen.

In der Zwischenzeit die Karotten, Gelbe Rüben, Sellerie und die Petersilienwurzel putzen.  Die Zwiebel in grobe Ringe schneiden. Zum Fleisch in den Topf geben und weitere 20 Minuten kochen.

Die Kartoffeln schälen und halbieren. In Salzwasser weich kochen.

Das Fleisch aus der Brühe nehmen und nach Belieben in Portionen schneiden. Auch das Wurzelgemüse heraus nehmen und mundgerecht zuschneiden. Mit dem Krenfleisch auf Tellern anrichten. Mit dem frisch geriebenen Kren und den Salzkartoffeln servieren

Export passt am Besten

Zu diesem traditionellen Gericht der österreichischen Küche schmeckt ein vollmundiges, süffiges Export oder Spezial am Besten. Viel Spaß beim Kochen wünscht wie immer Gerhard Litzlbauer. Wohl bekomm´s und guten Appetit!

Porträt von Gerhard Litzlbauer
Gerhard Litzlbauer

Der Koch arbeitete in der Sterne- und Haubengastronomie, wurde dann Bierbrauer und Diplom-Biersommelier und leitet heute die Bierseminare in der Brauerei Ried im Innviertel, Österreich.

Bilder: © Gerhard Litzlbauer

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