UeberQuell und ein beerkeeper Quartett

Pizza und Bier

beerkeeper führen das UeberQuell
UeberQuell: Axel Ohm, Laura Gsellmann, Tina Küster und Patrick Rüther

Vier beerkeeper rocken im UeberQuell den Hamburger Hafen. 

Die beerkeeper Axel Ohm, Laura Gsellmann, Tina Küster und Patrick Rüther (Im Bild vlnr.) reizen in der neuen Location am Hamburger Hafen, UeberQuell, das Pairing „Pizza und Bier“ aus. In den  heute denkmalgeschützten „Riverkasematten“ – sie haben eine bewegte Geschichte. Ursprünglich waren sie Lagerhallen für Händler und Fischer, später Luftschutzbunker, dann Musikclub. Einst probten dort die Beatles!

Ueberquell:Pacht bis 2062

Das Gebäude, welches 1865 errichtet wurde, war Teil einer Insolvenzmasse. Patrick Rüther erhielt im Sommer 2016 den Zuschlag: Pacht für 45 Jahre. Gemeinsam mit einem zweiten erfolgreichen Gastronomen und beerkeeper, Axel Ohm, eröffnete er im Mai das UeberQuell am Hafen. Das Konzept ist eine wilde Mischung. Der Name Programm: Das Team quillt über vor Ideen. Der Mix ist gelungen, das Ganze schmeckt großartig. Die Riverkasematten bestehen aus acht ineinander übergehenden, bis zu 5,20 Meter hohen Räume mit Backsteingewölbe und liegen direkt an der Elbe. Der ‚Garten‘ vor den Riverkasematten ist groß, stylish und angenehm ruhig – trotz seiner Lage, gleich neben der Straße.

Brauerei mit Pub und Pizzeria.

Die Biere, welche UeberQuell-Braumeister Tobias Hess aus der silbern glänzenden BrauKon Craftbier-Anlage zaubert, glänzen allesamt mit hoher Drinkability. Im Brew Pub wird das Bier direkt von Ausschanktanks gezapft. Absolute Frische. Die Pizze (mit kreativen Auflagen) werden in zwei Öfen mit einem Gesamtgewicht von 8 Tonnen (!) gebacken. Der Teig ruht vorher mindestens 48 Stunden, die Pizze müssen nur für ein paar Sekunden in einen der rund 450 Grad heißen Öfen. Das macht sie bekömmlich und köstlicht. Der gebackene Teigrand fühlt sich weich und saftig an, fast wie ein Pfannkuchen. Zum Aufbau der Pizzaöfen wurden Handwerker aus Neapel geholt.

Der Sankt Pauli Spirit versammelt sich im UeberQuell

Und er ist unbeschreiblich, man muss ihn erlebt haben. Wie den Hafenflair: Man genießt sein Craftbier und schaut sinnierend auf die majestätisch vorüberziehenden Schiffe und die quirligen Barkassen. Vor der Brauerei stehen die Lagertanks. Sie wurden inzwischen zu unvergleichlichen Kunstobjekten. Die Millerntor-Gallery hat das Projekt begleitet.

Style by Tina

beerkeeper Tina Küster hat ein ganz spezielles ‚Händchen‘, ihr Gespür für Einrichtung, für Details, für shabby Chic und für einen perfekten Gesamteindruck prägt ‚ihre‘ Lokale – jetzt auch das Überquell. Im engen Gang zwischen Brew Pub und Pizzeria haben die Überqueller*innen ein Mini-Museum eingerichtet. Es bietet Einsichten in die Biergeschichte, vor allem jene Hamburgs. Dazu sind Exponate zum Sankt Pauli-Geschehen und – hinter Panzerglas – ein Exemplar eines historischen Bier-Rezeptbuchs (von dem es außer diesem nur noch zwei weitere geben soll) ausgestellt. Typisch für unsere Freunde: Auch Schabernack kommt nicht zu kurz.

Eröffnung am 8. Juni

Anfang Juni traf sich die Bierprominenz in Hamburg um die Eröffnung des UeberQuell gemeinsam – bis in die frühen Morgenstunden – zu feiern. Zirka 900 Besucher*innen. Seither stürmen nicht nur Hamburger*innen die lässige Location.

  • Hier geht es zu den UeberQuell Brauwerkstätten.
  • St. Pauli Fischmarkt 28-31 – 20359 Hamburg
  • Öffnungszeiten:
  • Restaurant – Mo – So ab 12h Küchenschluss 23h, 21h am Sonntag
  • BrewPub – Mi & Do ab 18h; Fr-So ab 16

 

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen