Wunderkerzen in Seeon

Die MitarbeiterInnen mit Wunderkerzen
Eröffnungsfeier 30. März 2017
Was wurde da gefeiert, am 30. März 2017?

Die Camba (früher „Camba Bavaria“) gehört zu den innovativsten Craftbier Pionieren, zumal für Bayern. Das beweist auch der Neubau in Seeon. Brauerei und Taproom – zusammen in einer riesigen (rund 1.000 Quadratmeter) Halle. Sie bildet den Kern der Neubau-Trilogie. Daran schließt auf der einen Seite die Camba- Füllerei und Hochregallager an, auf der anderen der weltweit gefragte Brauereianlagenbauer BrauKon mit Büros und einer geräumigen Fertigungshalle. Die Camba braut zurzeit rund 6.000 Hektoliter Bier per anno, die neue Anlage ist mit einem 40 Hektoliter Sudhaus ausgestattet und auf einen Jahresausstoß von rund 12.000 Hektoliter ausgelegt.

Extempore zum Wording „Bavaria“

Das Branding der Biere aus Seeon (früher Trucht’ling) lautet seit einiger Zeit „Camba“ mit dem Zusatz „Bayern“ auf dem Etikett. Auf diese Weise kommt man nicht mit der holländischen Marke „Bavaria“ ins Gehege. Bavaria (6 Millionen Hektoliter per anno)  ist ja seit einiger Zeit auf forcieren Einkaufstour, zumal im Craftbier Bereich. Vor rund einem Jahr hat man Palmcraft erworben, eine Gruppe von Brauereien in Belgien, zu der auch das renommierte Sauerbierhaus „Rodenbach“ gehört. Erst dieses Jahr hat sich die Bavaria Gruppe beim Hi-End Craft Brewer De Molen eingekauft, besitzt nun ein Drittel der Anteile, also deutlich mehr als eine Sperrminorität. Menno Olivier bleibt laut eigener Aussage dort jedoch vorläufig am Ruder.

MitarbeiterInnen bestreiten das Festprogramm

Zurück zum formidablen Festakt am 30. März. Bei König Ludwig Wetter empfingen Markus Lohner und Christian Nuber, die Geschäftsführer die Gäste. Später führten Nuber und Lohner durch die feine Eröffnung: Die beiden Pfarrer aus Seeon (evangelisch und katholisch) segneten Brauerei und Taproom in einer ökumenischen Feier. Das weltliche Programm wurde von MitarbeiterInnen bestritten. Sie musizierten großartig, spielten Theater, … zum Abschluss der Zeremonie standen sie alle mit Wunderkerzen (Bild) bei den Braukesseln. Ein etwas archaiischer aber erhebender Moment. Taproom und Brauerei sind lohnende, zukunftsorientierte Besuchsziele.

TIPP: Bier am Balkon – direkt am Fluss in Trucht’ling

Wer sein Bier lieber in einem traditionelleren Umfeld genießt, sollte unbedingt die alte Wirkungsstätte, die ERLEBNISWELT CAMBA in Truchtlaching aufsuchen. Dort sitzt man auf einem wunderbaren Balkon über der Alz, blickt in die malerische Landschaft und kann so die wunderbaren Camba Biere in „alt-bayerischer“ Atmosphäre genießen. Daniela Hartl und  Hubert Unterweger sorgen für allerbeste Betreuung.

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